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Monatsarchiv für Juni 2008
Gedichte
23. Juni 2008

Schatten in der Nacht

Die Sonne geht unter, die Nacht beginnt.
Man ist noch nicht bereit zu schlafen
Der Mond spendet Licht
Schatten flattern im Wind
Wirken zum Greifen nah
Als ein Abbild der Wirklichkeit
Begleiten sie einen durch die Nacht

Der Wind durchwirbelt die Blätter
Weht weg Wolken, die den Mond bedecken
Schatten tanzen, als wenn sie angefeuert würden
Ein kalter Hauch bläst ins Gesicht
Kalt, aber erfrischend
Aus weiter Ferne

Die Zeit dreht sich um.
Währendessen sich Tropfen von den Blättern lösen
Wolken sich niederlegen und den Mond decken
Schatten betten sich
Die Nacht wird schwarz
Gähnen tönen aus der Nähe
Ein letzter beginnt zu schlafen und
zu träumen
Von den Schatten der Wirklichkeit

Gedichte
1. Juni 2008

Sinnlos

RollstuhlGeräusche
Du hörst sie tagein und tagaus
Doch du verstehst sie nicht
Du spitzt die Ohren weit
Um zu lauschen
Hoffnungslos
Taub

Eindrücke
Sie bombardieren dich tagtäglich
Dennoch gehen sie an dir vorbei
Du blinzelst mit aller Entschiedenheit
Um zu schauen
Hoffnungslos
Blind

Gerüche
Du riechst sie alltäglich
Doch kannst du sie nie nicht ordnen
Du atmest fest tief durch
Um zu wittern
Hoffnungslos
Geruchsfrei

Du fragst dich nach dem Sinn
Suchst nach einer Antwort
Antworten für die Fragen
Wieso ich?
Sinnlos
Du kannst nicht antworten
Dein Mund verschlossen
Stumm