
Er zieht seine Geige
aus dem Geigenkasten
Virtuos gespielt
Lässt er die Leute tanzen
Nach seinem Takt und seiner Stimmung
Während er ihnen mit einem Grinsen zublickt
Nebenspieler duldet er nicht
Denn er spielt die erste Geige
Er alleine gibt den Ton an
Andere unterstützen sein Spiel allenfalls
Und tragen sein Spiel weiter
Wer Kritik übt wird übertönt
Der Klang seiner Gedanken variiert
Behält aber immer eine unverkennbare Note
Sein Spiel jedoch unberechenbar
Gestürzt von Harmonie, die sich im Laufe der Zeit
Immer mehr zur Disharmonie entwickelt
Eine Melodie welche anfangs fröhlich,
dann immer mehr mit düsteren Resonanzen durchsetzt wird
Jedoch immer eingängig und voller Raffinesse, die die Menschen
Im Rausch der Klänge ohnmächtig mitreißt
Und sie in Extasse versetzt
Sein Konzert geht bis in die Morgenstunden,
Ehe es wieder von vorne beginnt
Schlaf ist selten, denn Schlaf bedeutet Ruhe
Im Schlaf kann nicht getanzt werden
Und er liebt es doch so sehr,
wenn die Menschen nach seiner Geige tanzen
Tag und Nacht