RegistrierenAnmeldenRSS-FeedTweetFacebookGoogle +
Jahresarchiv für 2012
Gedichte
14. Mai 2012

Repeat

PlayWorte stocken
Stimmen leiern
Wirken ausgetauscht
Wie Demoliert

Die Repeattaste fest eingerastet
Um zurück zum Anfang zu spulen
Zu einem schönen Lied
Die Balladen überspringen

Sekunden drehen schnell
Klaviere klimpern hell
Die Mienen verzieren
Zu einem Lächeln zurück

Als der Anfang des Ganzes ertönt
Ein Lied der Liebe
Im Takt des Herzschlages
Schnell und pulsierend

Gedichte
7. Mai 2012

Angriffsturm

Baum im SturmDeine Augen bluten
Das Offenbare schwindet
Prallt schmetternd zu Boden
Wie Regen im brausenden Sturm

Du beginnst zu wanken
Dann stürzt du zu Bett
Wie ein sich lösender Baum
Der von einem Blitz getroffen wurde

Du wurdest angegriffen
In einem bitteren Gefecht
Ums Gestern, das Jetzt und den Morgen
Unerwartet urplötzlich

Und hast verloren

Lose Gedanken
30. April 2012

Lose Gedanken #4

Unter Lose Gedanken werden in loser Folge bisher unveröffentlichte oder unvollendete Gedanken veröffentlicht. Aber auch Erstentwürfe zu schon veröffentlichen Gedanken finden hier ihren Platz.
Regen auf Fenster

Sonnabend

Es war ein Sonnabend. Ein schöner Tag. Ein regnerischer Tag. Ein Tag, den ich am liebsten wieder vergessen würde. Den ich hiermit vergessen werde. Das ist ein Abschiedsbrief an diesen Tag. An diesen Tag, der seit dem 27. Juni 2009 bis jetzt bei mir zu Gast war. Ungefragt, unerwünscht. Meine Gastfreundlichkeit ist aufgebraucht. Du hast es dir zu lange häuslich bei mir gemacht. Heute musst du verschwinden. Verschwinde einfach und lass dich nie wieder bei mir blicken. Ich brauche Platz für neue Gäste. Du fragst dich wieso? Das kann ich dir genau sagen. Es fing alles wie gewöhnlich an. Du solltest anfänglich ein alltäglicher Gast sein. Tage, wie du, so schien es, gingen hier tagein ein und aus, aber du warst anders. Das wusste ich jedoch noch zu Beginn nicht, als du an meine Tür geklopft hast – mitten in der Nacht. Du wolltest 24 Stunden mein Gast sein und dann wolltest du wieder abreisen. Keine Schwierigkeiten machen war deine Devise und meine Regel, so dass ich mich freute, dich begrüßen zu können. Unsere ersten Stunden waren nicht sonderlich aufregend. Ich habe geschlafen, weil ich ziemlich müde war von Gestern. Von meinen gestrigen Besuch. Und du? Ich weiß nicht genau, was du in der Zeit gemacht hast. Laut warst du zumindest nicht. Als ich wach wurde, haben wir beide etwas unternommen.

12.08.2011

Ohne Titel

Ein Nicken
Umsicht
180
Wo geht es weiter?

Nicht umdrehen
Orientieren
Den Weg ins Ziel finden
Nicht irren

Gerade aus
Schnellen Schrittes
Und Lächeln

29.04.2010

Gedichte
23. April 2012

Handzwei

HändeMeine Hand leuchtet
Erstrahlt hell wie eine Lampe
Im Sog der Dunkelheit
Welche all nächtigt

Meine Hand wärmt
Hitzt stark wie Heizstrahler
In der brausenden Kälte
Die alles umschließt

Mein Hand leitet
Weist den Weg wie ein Kompass
Im Wald der Äste
Der alle irritiert

Nimm meine Hand
Dann bist du nicht mehr alleine
Auf dem Weg ins Licht
Unserem Weg