
Im Rahmen der Fortsetzungsgeschichte A ist diese nicht ganz ernst gemeinte Fortsetzung bzw. Variation von “Wiese und Nichtwissen” entstanden.
Druck der Niederlage
„Was machst du denn hier? Hast du verirrt?“ fragte sie mich, während sie meine linke Hand hielt und sie leicht streifte. „Du bist doch ganz schön weit weg von zu Hause. Soll ich dir helfen, wieder zurück zu finden?“ „Ja, Ich wohne…“ entgegnete ich ihr. Doch ehe ich es aussprechen konnte, hörte ich ein lautes Wummern, das mit jedem Augenblicke lauter wurde. Meine Ohren schmerzten und mein Mund wurde betäubt. Jegliche Laute wurden abgewiesen, ehe sie meinen Mund verließen. Sie sackte zusammen. Sie schien dem Druck nicht zu standhalten zu können. Es tat mir leid, wie sie wimmernd die Hände vor den Ohren haltend am Boden kauerte. Doch schnell sollte ich selber bemerken, was Druck bedeutet. Blasendruck. Ich musste schnell weg hier und nicht nur wegen des Lärmes. Ich musste zur Toilette. Da war sie eher ein Klotz am Bein und Mitleid fehl am Platz. Zudem drückten meine Ohren auch und sie musste sicherlich nicht auf Toilette. Also ging es mir schlechter, so dass ich um mein Leben rannte. Als ich weit entfernt war, öffnete ich meine Hose und lies den Dingen -wie sie nun mal sind – freien Lauf. Puh. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, weil auch das Wummern nur noch in der Ferne hallte und dann verstummte. Ich rannte zurück zu ihr. Doch als ich die Stelle erreicht hatte, war sie nicht mehr da. Verdammt.
10.02.2010
Weiterhin unvollendet und bis zu diesem Augenblick unveröffentlicht ist ein namenloses Gedichte.
Ohne Titel
Die Scheibe beginnt sich zu drehen
Erst langsam, dann immer schneller
Rotiert sie um ihre eigene Achse
Mit samt ihren Gästen
Kritik an der abenteuerlichen Fahrt
Nur Persönlich an den Fahrer
Sonst einfach den Mund halten
Und es genießen
21.06.2009