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Lieblingsgedanken
Gedichte
14. Mai 2012

Repeat

PlayWorte stocken
Stimmen leiern
Wirken ausgetauscht
Wie Demoliert

Die Repeattaste fest eingerastet
Um zurück zum Anfang zu spulen
Zu einem schönen Lied
Die Balladen überspringen

Sekunden drehen schnell
Klaviere klimpern hell
Die Mienen verzieren
Zu einem Lächeln zurück

Als der Anfang des Ganzes ertönt
Ein Lied der Liebe
Im Takt des Herzschlages
Schnell und pulsierend

Gedichte
23. April 2012

Handzwei

HändeMeine Hand leuchtet
Erstrahlt hell wie eine Lampe
Im Sog der Dunkelheit
Welche all nächtigt

Meine Hand wärmt
Hitzt stark wie Heizstrahler
In der brausenden Kälte
Die alles umschließt

Mein Hand leitet
Weist den Weg wie ein Kompass
Im Wald der Äste
Der alle irritiert

Nimm meine Hand
Dann bist du nicht mehr alleine
Auf dem Weg ins Licht
Unserem Weg

Morgen
27. Februar 2012

Damals

“Damals” ist der zweite Teil der Fortsetzungsgeschichte B mit dem Arbeitstitel “Morgen”.

[Fortsetzung von Morgen]

Hallo Christian,
du erwartest nicht wirklich eine Antwort, oder etwa doch? Wenn ja, würde es mich sehr wundern, aber da ich heute einen guten Tag habe und da man zudem bekanntlich jeden Tag eine gute Tat vollbringen soll und ich dies noch nicht getan habe, werde ich dir hiermit – ungefragt – eine liefern. Deswegen erwarte ich auch keine Antwort auf meine Frage. Sie war ehe nur rhetorisch. Ich weiß, dass du dich nach einer Antwort sehnst. Mir würde es genauso gehen. Aber eigentlich weißt du doch bereits die Antwort, oder? Du willst nur eine Bestätigung. Auf Nummer sicher gehen. Kein Risiko eingehen. Also hier ist deine Antwort. Aber ob sie dich befriedigen wird? Ich denke nicht. Ich bin mir sicher, dass sie dich eher verunsichern wird. Also genau das Gegenteil von dem, was du dir versprichst. Willst du immer noch eine Antwort haben? Unter diesen schlechten Vorzeichen? Sie wird dich zermürben. Du wirst dich nur noch fragen, warum du dich damals nicht anders verhalten hast. Es wird dir Niemand antworten. Dir eine klärende Antwort darauf geben. Du wirst alleine da stehen. Fragend, Zweifelnd. Mich brauchst du gar nicht fragen. Willst du das wirklich? Wenn nein, musst du jetzt aufhören zu lesen. Ich würde es dir raten, aber, wie ich dich kenne, wirst du es nicht können. Mach mir keine Vorwürfe. Ich habe dich gewarnt. Mehrmals. Wenn du es nicht wissen willst, musst du jetzt stoppen.
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Gedichte
20. Februar 2012

Schwamm

SchwammIch sauge mich voll
Nehme alles in mir auf
Was sich in der Welt verteilt
Was von deinen Augen auf mich tropft

Wenn ich gebraucht werde,
Bin ich zu Stell
Um die Welt zu säubern
Das Geschehene wegzuwischen

Manchmal bin ich jedoch selbst schwerfällig
Mein Kopf von alle dem so ausgefüllt
Dass ich von dir gedrückt werden muss
Um den ganzen Schmutz zu entleeren

Erst danach bin ich wieder ganz da
Für dich und alle anderen
Für Kummer und Klagen
Jedes Mal

No One Night Kill
30. Januar 2012

No One Night Kill #1

“No One Night Kill #1″ ist der erste Teil der Fortsetzungsgeschichte D mit dem Arbeitstitel “No One Night Kill”.
Waschmaschinen „Was machst du hier?“ fragte er sie, während sein bester Freund sie von oben bis unten musterte. Er fuhr fort und schien gar nicht darauf zu warten, dass sie ihm eine Antwort lieferte. „Du scheinst hier neu zu sein. Ich sehe so etwas direkt auf den ersten Blick. Du siehst verschreckt aus. Wir tun dir nichts. Zumindest noch nicht. “ entgegnete er ihr. Sein bester Freund steckte im selben Moment sein Messer wieder in die vorgesehene Schnalle an seinem Ledergürtel. „Siehst du. Raphael packt es schon weg. Keine Gefahr. Woher kommst du?“. Bernadette bekam kein Wort hinaus, sah verschüchtert nach unten, dann zu dem Messer. Wo war sie hier gelandet? Würden ihre mutmaßlichen Mörder noch einen kleinen Small Talk führen, ehe sie von unten bis oben zerschlitzen würden?

Je mehr sie nachdachte, desto fester zementierten sich ihre Füße an der Stelle. Gleich musste sie daran glauben. Das wusste sie, als sie Raphael wieder mit seinem Messer spielen sah. Gleich würde er mit ihr spielen. Sie zuvor vergewaltigen und dann würde er sie umbringen. Wenn sie jetzt Widerstand leistete, wäre das Drama wahrscheinlich noch schlimmer. Mit „Hallo? Ich rede mit dir.“ wurde ihr Gang durch die Gedanken jeher gestoppt. „Wir werden dich jetzt noch nicht umbringen. Erst, wenn wir dich besser kennen. Wir stehen nicht so auf One Night Kills. Töten ohne Hintergrund. Wir wollen unsere Opfer kennenlernen. Eine Beziehung aufbauen und dann, wenn sich die Person in Sicherheit wiegt, eiskalt zuschlagen. Sozusagen eine wörtliche Trennung. Aber bisher weiß ich nicht mal, wie du heißt, woher du kommst. Also brauchst du dir bisher keine Sorgen machen.“ versuchte er sie zu beruhigen und ihre Worte wieder zu finden. „Erst wenn du mit mir freiwillig im Bett liegst, musst du dir Sorgen machen. Denn dann hat dein letztes Stündchen geschlagen. Dann wirst du schachmatt gesetzt. Dann werde ich dich mit meiner Liebe vergiften.“ Sie zuckte zusammen, seine Auflockerung der Situation schien nichts zu bewirken, es eher zu verschlimmern. Bernadette war den Tränen nah, doch nicht nur ihre Beine waren gelähmt, auch ihr Gesicht zeigte keine Regung mehr. Antonios Humor ließ sie kalt. Sie zitterte. „Antonio hat manchmal einen komischen Humor. Mach dir nichts daraus. Er tut dir nichts. Auch ich nicht“ rief ihr Raphael zu und streichelte unterdessen sein Messer. Sie glaubte ihnen nicht, gleich würde er ihre Beine streicheln und dann. Sie wollte es sich gar nicht weiter ausmalen, ihre Vorstellungen nur skizzenhaft bleiben lassen. Sie wollte kein blutverschmiertes Gemälde werden. Das stand fest, aber warum lief sie dann nicht fort. Es wäre sinnlos. Sie würden ihr ehe folgen. Sie waren zu zweit, sportlich und ihr körperlich überlegen. Sie hatte ehe keine Chance. Und ihre Energie bräuchte sie noch, wenn sich ihr eine gute Fluchtmöglichkeit böte. Wenn beide abgelenkt sind und sie nicht den alleinigen Fokus ihrer Aufmerksamkeit darstellte. Wenn sie nicht auf ihre Oberweite starren. Weiter lesen »